Kur in Tschechien: Marienbad

Aktualisiert: 30. Juli 2026 · erstmals erschienen 2022

Marienbad verdankt seinen Ruf den säuerlichen Mineralquellen: Ihr Wasser ist reich an Eisenhydrogencarbonat und Kohlensäure. Hier steht, welche Quelle wobei hilft und welche Anwendungen der Kurort bietet.

Die sechs wichtigsten Quellen

Die Ferdinandquelle — bei Verdauungsbeschwerden, im Stadtteil Úšovice. Die Kreuzquelle ist ihr in der Zusammensetzung ähnlich und hilft zusätzlich bei Nahrungsmittelallergien. Die Karolinenquelle ist magnesiumreich — sie wird bei Nierensteinen und urologischen Diagnosen verordnet. Die Rudolfquelle mit hohem Kalziumgehalt lindert Entzündungen der Harnwege. Die Ambrosiusquelle mit Eisen wird bei Anämie empfohlen. Die Waldquelle ist die einzige alkalische: Inhalationen für den Nasen-Rachen-Raum und die Verdauung.

Anwendungen am Kurort

Moorpackungen und -wickel — Bewegungsapparat, HNO und Gynäkologie. Gasinjektionen — Gelenkschmerzen und Durchblutung. Tonerde-Kompressen — Gelenke und Stoffwechsel. Inhalationen — Atemwege. Mineralbäder — Herz, Nervensystem, Harnwege. Und die Hauptanwendung des Kurorts: die Trinkkur mit Mineralwasser. Alle Anwendungen haben Kontraindikationen — die Verordnung macht der Kurarzt, nicht das Internet.

Nicht nur Kur

Zwischen den Anwendungen lässt sich von Marienbad aus bequem auf Ausflüge fahren: Wir holen Gäste auf den meisten Routen direkt am Kurort ab. Die nächstgelegene Route ist Kloster Tepl + Marienbad, die volle Liste finden Sie im Katalog.

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